Die 8 häufigsten Fehler beim privaten Immobilienverkauf

Bevor Sie mit dem Verkauf in Eigenregie Ihrer Immobilie beginnen, sollten Sie sich unbedingt Gedanken über den Verkaufsprozess machen. Bei einem solch komplexen Thema wie dem Verkauf Ihrer Immobilie, sind Fehler schnell passiert, die Sie dann unter Umständen nicht mehr rückgängig machen können. Denn schließlich handelt es sich bei Ihrer Immobilienvermarktung um einen Vorgang von großer finanzieller Bedeutung. Falsche Vorstellungen beim Verkaufspreis und fehlendes Vermarktungswissen des Verkäufers, ziehen den Verkauf einer Immobilie unnötig in die Länge und können den gewünschten Preis der Immobilie deutlich schmälern. Auf dieser Seite sind die 8 häufigsten Fehler beim Immobilienverkauf aufgeführt, die Sie möglichst nicht machen sollten. Bei weiteren Fragen zum Verkauf Ihrer Immobilie stehen wir Ihnen natürlich gerne zur Verfügung.

 

„Ich fange einfach mal an meine Immobilie zu verkaufen“

Viele Eigentümer stürzen sich in das Abenteuer Immobilienverkauf ohne genau zu wissen, was sie tatsächlich erwartet. Dabei gibt es viele Fragen im Vorfeld zu klären, z.B.: Wann ist der beste Verkaufszeitpunkt? Wie lange wird der Verkauf dauern? Wie löse ich mein bestehendes Darlehen ab? Wann sollte ich eine neue Immobilie kaufen und wie organisiere ich zeitlich und finanziell den Übergang? Wie ist der beste Verkaufspreis erzielbar? Was werden die Käufer fragen? Welche juristischen Fallen lauern? Eines sollte klar sein: Die eigene Immobilie ist in der Regel der größte Vermögensgegenstand. Jeder kleine Fehler kann sehr viel Geld kosten.

Falsche Einschätzung der Verkaufsdauer

Die nötige Zeit für einen Immobilienverkauf wird häufig stark unter- aber auch überschätzt. Beides kann fatale Folgen haben! Wer glaubt, den Verkauf seiner Immobilie in vier Wochen abwickeln zu können, gerät schnell unter Druck, wenn der angestrebte Umzugstermin näher rückt und noch kein Käufer gefunden ist. Unter Druck verkaufen zu müssen, setzt den Verkäufer immer in die schlechtere Verhandlungsposition. Aber auch ein zu langer Verkaufszeitraum drückt den Preis! Eine Immobilie, die seit einem halben Jahr oder sogar länger angeboten wird, erweckt bei Interessenten den Eindruck eines Ladenhüters. Und wer möchte schon ein Haus kaufen, das sonst offensichtlich keiner haben will?

 
 

Ich kenne den Wert meiner Immobilie

Jeder Eigentümer weiß, was er einmal für seine Immobilie bezahlt hat und was er seither noch an Geld reingesteckt hat. Nicht selten ist das die Basis für die eigene Preisvorstellung: “Was ich bezahlt habe, möchte ich auch wieder raus haben.” Aber: diese Preisvorstellung muss nichts, aber auch gar nichts mit dem erzielbaren Preis zu tun haben. Der tatsächliche Preis kann deutlich darüber oder darunter liegen. Er wird nur durch das Angebot und die Nachfrage im Moment des Verkaufsprozesses bestimmt. Den erzielbaren Preis vorherzusagen, ist gar nicht so einfach. Dafür ist sehr viel Erfahrung erforderlich und sehr viel Wissen über die Faktoren, die den Wert einer Immobilie beeinflussen.

Einen Makler brauche ich nicht um meine Immobilie zu verkaufen

In der Tat haben viele Menschen Ihre Immobilie schon ohne Makler verkauft. Aber: die entscheidende Frage sollte nicht lauten, ob man eine Immobilie selbst verkaufen kann, sondern wie man sie zum besten Preis verkaufen kann ohne dabei selbst zu viel Zeit, Mühe und Geld zu investieren. Die Erfahrung zeigt, dass ein professioneller und engagierter Makler eine große Hilfe sein kann. Er nimmt eine professionelle Wertermittlung vor, erstellt ein aussagekräftiges Exposé, bewirbt die Immobilie, organisiert Besichtigungen, ist telefonisch gut erreichbar, führt die Verkaufsverhandlungen durch, bereitet den Kaufvertrag vor, hilft bei Problemen, trägt die Vermarktungskosten und erhält nur im Erfolgsfall ein Honorar.

 
 

Eine Anzeige schalten kann ich selber

Viele Privatverkäufer setzen ihre Immobilie einfach mal in die Zeitung oder ins Internet und schauen, was passiert. Doch wer den Preis zu hoch ansetzt, erhält nur eine geringe Nachfrage. Die Immobilie wird zum Ladenhüter. Wer den Preis dagegen zu niedrig ansetzt, verschenkt unnötig Geld. Ein weiteres Problem: Privatverkäufer wollen in der Vermarktung häufig Geld sparen und wählen nur einen Vermarktungsweg oder eine Vermarktungsplattform. Sieht ein potentieller Kaufinteressent das Angebot nicht, verliert der Eigentümer unter Umständen Geld. Vielleicht hätte gerade der Interessent den besten Preis bezahlt.

Besichtigungen durchführen kann ja nicht so schwer sein

Kaufinteressenten haben häufig einen ganz anderen Blickwinkel auf die Immobilie als Eigentümer. Interessenten fragen sich z.B. mit welchen Kosten eine Änderung des Grundrisses möglich wäre, was eine Wärmeisolierung kosten würde, etc. Nicht selten kommen Kaufinteressenten mit langen Fragekatalogen. Eigentümer sind darauf nicht immer vorbereitet und berichten vor allem über Punkte, die sie selbst wichtig finden. Und manchmal verschweigen sie Dinge, die sie lieber erwähnt hätten (z.B. versteckte Mängel, die zu Schadensersatz führen können).

 
 

Verhandeln? Ich weiß, was ich haben will und dabei bleibe ich

Nicht allen Eigentümern ist klar: Kaufinteressenten wollen immer einen Verhandlungserfolg haben. Ein Eigentümer muss sich genau überlegen, bei welchem Interessenten er an welcher Stelle, um wie viel nachgeben kann und möchte. Verhandlungen erfolgreich zu führen, hat etwas mit Erfahrung zu tun. Professionelle Makler können bei Verkaufsverhandlungen sehr hilfreich sein. Sie können zwischen Verkäufer- und Käuferinteressen eine Balance finden und eine Mittlerrolle einnehmen, die ein Eigentümer selbst nicht ausfüllen kann.

Um den Kaufvertrag kümmert sich der Notar

In der Tat ist es die Aufgabe eines Notars, einen Kaufvertragsentwurf zu machen und den Eigentumsübergang sicherzustellen. Nur: Der Kaufvertrag soll, die zwischen Verkäufer und Käufer getroffenen Vereinbarungen widerspiegeln. Da der Notar nicht bei den Verhandlungen dabei war, müssen die mündlichen Vereinbarungen noch in eine juristische Form gebracht werden. Ein Eigentümer sollte wissen, welche Punkte er wie in einem Vertrag berücksichtigt wissen will (z.B. soll der Kaufpreis angezahlt werden? Sollen Mängel im Kaufvertrag erwähnt werden bzw. welche? Wann soll der wirtschaftliche Übergang erfolgen? etc.).

 

Sie erkennen, dass Sie viele Aspekte beim Verkauf einer Immobilie beachten müssen. Diese Fragen und viele mehr können wir Ihnen als qualifizierte Immobilienmakler beantworten und übernehmen alle diese Arbeiten, in Absprache mit Ihnen, für Sie. Sparen Sie sich viel Zeit, Geld und Ärger.

 

Rufen Sie uns an, wir freuen uns auf Sie!